Und da ist es wieder, das alte Problem.
Ich schreibe stundenlang mit dir, bin selbstbewusst und lustig und dann stehst du vor mir, ich werd rot, lächel verlegen und krieg grade mal ein 'hey' raus.
Und da ist es wieder, das alte Problem.
Ich schreibe stundenlang mit dir, bin selbstbewusst und lustig und dann stehst du vor mir, ich werd rot, lächel verlegen und krieg grade mal ein 'hey' raus.
Erinnerst du dich noch an den Tag? Als du mich zum ersten Mal Baby nanntest. Zwischen Wodka-O und kippenstummeln, an dieser versifften pommesbude. Weißt du noch? Und jetzt ist es irgendwie zu unserem Ding geworden, dieses "Baby". Und ich muss sagen .. ich finds schön.
Und dann bist da du. Du bist irgendwie so anders als die anderen, garnicht wie sie, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Du sitzt da, beliebt und schön, mit deinen dunklen Haaren und den ruhigen Augen, die in letzter Zeit so traurig, so verletzt, so leer aussehen. Sitzt da mit deinen Klamotten die aussehen wie die der anderen beliebten Menschen und doch bist du so anders. So tiefgründig, so gefühlvoll, so verletzlich. Deine Augen, die ich Anfang des Schuljahres noch immerzu ansehen musste, weil sie so strahlten, so ehrlich, glücklich aussahen, ohne dass du mich auch nur bemerkt hattest, haben ihren Glanz verloren. Ich durfte dich kennenlernen, so richtig meine ich. Oder vielleicht bin ich eher noch dabei.
Und dann bist da du, der, den alle so hübsch finden, der, der so ruhig dasitzt, und der, der mir vollkommen grundlos dieses unbändige Vertrauen entgegenbringt. Der, den ich für dieses Vertrauen so bewundere.
Der, der so anders ist.